Nazo

Ehemalige Schülerinnen

Gespräch mit Schülerinnen, die Juli 2014 ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

Die Flucht nach vorn

Fast alle Berufe werden in Afghanistan bis heute von Männern ausgeübt. Viele Männer lehnen es immer noch ab, sich mit fremden Frauen gemeinsam in einem Raum aufzuhalten. Die Mehrzahl empfindet es weiterhin als diskriminierend, Frauen etwas beizubringen. Deswegen ist es sehr schwierig, männliche Ausbilder zu finden.

Die NAZO-Frauen ergiffen die Flucht nach vorn: Viele ehemalige Schülerinnen, sind heute bei ALS/NAZO Ausbilderinnen. Alle drei Schneider-Lehrerinnen sind ehemalige Schülerinnen. In den Schmuck und Leder Abteilungen unterrichten ehemalige Ansolventinnen die Grundkenntnisse. Erst in den weiterführenden Semestern werden männliche Ausbilder mit hinzugezogen.

Rahima lernte Juwelierin, ist heute selbst Ausbilderin und leitet die Schmuckwerkstatt in Achmad Schah Baba Mina.

Gulzia lernte Edelsteine zu schleifen und leitet heute die Abteilung Steinschleiferei.

Fatema lernte Taschen herzustellen und leitet heute die Leder-Werkstatt.

Wasima lernte im ALS/NAZO-Zentrum das Schneiderhandwerk. Heute unterrichtet sie im Dorf Kamari und ist gleichzeitig die Leiterin dieses Hauses.


Dschamila hat in Kart-e-nau Nähen gelernt und sagt:

Palwascha lernte in Kart-e-nau nähen, hat heute eine Werkstatt in ihrem Dorf Scheweki. Da sie und ihr Schwester die vielen Aufträge nicht mehr bewältigen können, lassen sie sie zum Teil in den NAZO-Schneiderwerkstätten in Achmad Schah Baba Mina erledigen, bzw. in Kart-e-nau.

 

 

Jamila und Hidbibi, Absolventinnen der Schneiderausbildung im NAZO-Zentrum, arbeiten zu Hause. Sie sagen in einem Gespräch:

Staatlich anerkanntes Zeugnis von Khafira. Sie sagt über ihre Ausbildung im NAZO-Zentrum: