Nazo

Armut und Patenschaften

Patenschaften

Einmal im Monat kommen die hilfsbedürftigen Frauen, die in Deutschland eine Patin oder einen Paten gefunden haben, um sich ihre Unterstützung abzuholen. Im Winter können viele Frauen nicht kommen, weil ihre Dörfer völlig eingeschneit sind. Dann macht sich Najeela auf den Weg und bringt ihnen ihr Geld nach Hause, ebenfalls, wenn jemand zu alt oder krank ist.

Momentan liegt die Beihilfe bei 30 € pro Monat. Auch wenn Sie für Ihre Patin weniger spenden, erhöhen die NAZO-Frauen jede Überweisung aus Deutschland auf 30 €. Die meisten Hilfsbedürftigen haben keinerlei Einkommen - und 30 ³ ist das absolute Minimun zum Überleben in Afghanistan.

Hilfsbedürftige im Hof des NAZO-Zentrums in Kart-e-nau.

Wir möchten Ihnen hier einige Frauen persönlich vorstellen, die ein besonders schweres Schicksal zu tragen haben - und noch keine Patenschaften gefunden haben. Oft sind es Bekannte von "unseren" NAZO-Schülerinnen, oder man kennt sich aus der Nachbarschaft. Wir bitten SIE, zu überlegen, inwieweit Sie eine der Frauen unterstützen können. Bitte wenden Sie sich an uns, um weitere Einzelheiten zu erfahren. (Kontakt)

Schaima sagt:
„Gott möge die Güte derjenigen, die bedürftigen Menschen helfen, vielfach belohnen. Wir von NAZO-Kabul sind sehr glücklich, wenn wir Ihre Hilfe weitergeben können. Herzliche Grüße, Schaima“

Frau Belgis

Frau Belgis

Frau Belgis ist ca. 55 Jahre alt und hat nur einen Sohn.
Ihr Mann ist vor vielen Jahren in Pakistan, als die Familie dort in einem Flüchtlingslager lebte, gestorben. Danach wurde ihr Sohn drogenabhängig. Mit große Mühe und viel Kraftaufwand brachte Frau Belgis ihren Sohn nach Kabul. Nach vielen Bemühungen schaffte es der Junge schließlich, vom Heroin wegzukommen.
Als er mehrere Monate lang drogenfrei war, fand die Mutter für ihn eine Ehefrau, die ihm 4 Kinder gebar, 3 Mädchen und einen Jungen.
Der Gesundheitszustand ihres Sohnes verschlechtert sich von Tag zu Tag. Nur mit Hilfe vieler teurer Medikamente könnte er gegen die Krankheiten ankämpfen – das Geld dafür hat die Familie jedoch nicht. Seine Frau arbeitet als Haushaltshilfe und Wäscherin bei drei Familien. Aber ihr Verdienst reicht nicht, die Familie zu ernähren.
Frau Belgis ist zu alt, um draußen zu arbeiten. Sie passt zu Hause auf ihre Enkelkinder und auf den kranken Sohn auf. Ihre Schwiegertochter verdient etwa 2.000 Afghanis im Monat, umgerechnet etwa 30 €, davon müssen 1.000 Afs für die Medikamente bezahlen werden. Der Rest von 15 € reicht natürlich nicht für die 7 köpfige Familie. Sie hungern und haben keine warme Kleidung oder Brennmaterial zum Kochen, bzw. zum Heizen.
Wenn es in Deutschland irgend jemanden geben würde, der diese Familie unterstützt, wären wir sehr glücklich. Dann könnten die Enkelkinder sogar zur Schule gehen, was ihr größter Wusch ist.

Frau Chan Bibi

Frau Chan Bibi

"Ich bin etwa 60 Jahre alt, habe noch einen Sohn und 4 Töchter.
Im Bürgerkrieg wurde unsere Wohnung in Karte-nau von einer Rakete getroffen. Dabei habe ich meinen Mann, einen Sohn und eine Tochter verloren. Der Sohn, der mir geblieben war, wurde später ebenfalls von den Splittern einer Bombe getroffen und leidet bis heute darunter.

Er konnte keine Schule besuchen, da wir es uns nicht leisten können, die Mieten in der Stadt zu bezahlen. Im Dorf oder am äußersten Stadtrand gibt es keine Schulen.
Er verkauft momentan auf der Straße von einer Schubkarre aus Obst und Gemüse.

Ich selbst arbeite mit meiner ältesten Tochter im Sommer als Hirtin, passe also auf das Vieh anderer Leute auf. Und wir helfen auch bei der Feldarbeit. So bestreiten wir unseren Lebensunterhalt.

Jedes Jahr, wenn der Winter kommt, haben wir Angst, diesen Winter nicht zu überleben. Es sind sehr schwierige Zeiten. Es gibt überhaupt keine Arbeit für uns. Wir hoffen, dass irgendjemand uns hilft, diese schwierigen Zeiten zu überstehen. Gott möge Euch alle für Eure Bemühungen loben. Chan Bibi"

Frau Farida

Frau Farida

Farida hat drei Kinder von 10, 8 und 7 Jahren. Sie ist etwa 35 Jahre alt. Ihr Mann ist nervenkrank – eigentlich haben ihn die Umstände verrückt gemacht.

Vor der Talibanzeit war er Abteilungsleiter im Ministerium für Wiederaufbau. Die Taliban kündigten ihm, und er konnte keine andere Arbeit finden. Er hatte nicht genügend Geld, um ins Ausland zu flüchten, aber auch nicht genügend, um seine Familie in Kabul zu ernähren. So verlor er nach einer schweren Krankheit sein Gedächtnis und wurde später unberechenbar und sogar gewalttätig.

Jetzt wünscht sich Farida, lieber eine Witwe zu sein oder einen gelähmten Mann zu haben, den man zwar pflegen muss, aber der sie nicht täglich in Gefahr bringt.

Farida hat keine Schulbildung und keinen Beruf. So hofft sie, dass sich in Deutschland jemand findet, der ihr hilft.

Frau Marie aus Qala-e-Zaman

Frau Marie aus Qala-e-Zaman

Marie lebt mit ihren 6 Kindern (3 Jungen, 3 Mädchen), in Qala-e-Zaman Chan, in der Umgebung von Kabul. Ihr Mann verstarb schon vor Jahren.

Sie wurde seinerzeit als zweite Frau mit einem sehr alten Mann verheiratet. Nach dem Tod ihres Mannes weigerte sich seine Familie, Marie bei sich auf zu nehmen. Ihre erwachsenen Stiefsöhne haben Marie und ihre 6 Kinder aus dem Haus gejagt und verweigern ihr jegliche Hilfe. Als Frau wurde sie auch nicht am Erbe beteiligt.

Da ihre Kinder noch klein sind, blieb Marie nichts anderes übrig als zurück zu ihren Eltern zu ziehen. Ihr Vater ist alt, ihre Brüder verheiratet und haben selber Kinder, die alle ernährt werden wollen.

Marie kämpft täglich – aber es reicht vorne und hinten nicht.

Ihr ältester Sohn ist 9 Jahre alt und verkauft auf der Straße Kaugummi und Plastiktüten. Noch geht er täglich einige Stunden zu Schule, aber er muss immer öfter immer länger auf der Straße verkaufen, um überhaupt ein wenig zu verdienen.

Maries Älteste ist ein Mädchen. Sie ist 16 Jahre alt. Auch sie geht zur Schule, aber es wird immer schwieriger das Geld für Bücher, Hefte, Stifte und die Schulkleidung aufzubringen.

Marie hat sehr große finanzielle Probleme und hofft auf eine Unterstützung. Wir würden uns sehr freuen, wenn Marie eine Patin finden könnte,

Najla – verantwortlich für die Patenschaften.

Frau Nawin

Frau Nawin

"Als ich ein 14 jähriges Mädchen war, starb mein Vater. Er wurde während des Bürgerkrieges von einer Rakete getroffen. Ich blieb mit meiner Mutter und zwei jüngeren Brüdern zurück. Mein älterer Bruder ist in den Iran gegangen, weil er dort Arbeit fand. Er heiratete dort und kann gerade seine Familie ernähren.

Zwei Jahre nach dem Tod meines Vaters, verlobte mich meine Mutter mit einem netten Jungen. Wir heirateten. Mein Mann war sehr gut und immer bemüht, die Familie über die Runden zu bringen. 5 Jahre nach der Hochzeit fiel er einem Attentat zum Opfer und wurde getötet.

Jetzt leben ich mit meinen zwei kleinen Kindern, ein Junge und ein Mädchen, zusammen mit meiner Mutter bei meinen Brüdern.

Meine Gedanken gehen neuerdings wirr durcheinander.- Wenn ich das Haus verlasse, finde ich nicht mehr zurück - ich habe große Angst, dass ich krank bin.

Ich hoffe auf Gott, dass er jemanden schickt und mich wieder gesund macht. Ich hoffe auf ein Wunder und dass jemand kommt, der mich und meine Kinder beschützt."

Frau Rahima II

Frau Rahima II

Rahima ist etwa 50 Jahre alt und hat zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter.Ihr Sohn ist verheiratet und hat 6 Kinder.

Ihr Mann heiratete eine 2. Frau, wohnt bei ihr und kümmert sich überhaupt nicht mehr um Rahima und seine Kinder aus dieser Ehe.

Der Sohn arbeitet als Putzhilfe in einem Büro. Mit seinem Monatslohn von 2500Afs (ca. 30 €) kann er seine Familie und seine Mutter nur sehr schwer ernähren.

Rahima fühlt, dass sie ihm und seiner Frau zur Last geworden ist. Aber da sie kein eigenes Haus haben, sind sie gezwungen auf sehr engem Raum zusammen wohnen, für den sie auch noch Miete bezahlen müssen. Alles in allem ist es fast unmöglich, „über die Runden zu kommen.“

So haben wir uns entschlossen, Euch die Situation von Frau Rahima mitzuteilen – vielleicht kann ihr jemand helfen.

Mit herzlichen Grüße, Marina

Frau Sadar Bibi

Frau Sadar Bibi

Sadar Bibi kommt aus Jakari, aus der Provinz Logar. Sie ist Mutter von vier Mädchen und zwei Söhnen. Ihr Mann kam während des Bürgerkriegs ums Leben. Seitdem muss sie sich nicht nur um ihre Kinder kümmern, sondern auch noch um ihre alte Schwiegermutter, da diese nur einen einzigen Sohn hatte, ihren Ehemann.

Ihre Schwiegermutter ist krank und bettlägerig. Sadar Bibi trägt die ganze Last allein – sie arbeitet von früh bis spät in verschiedenen Haushalten als Putzfrau. Wenn sie nicht genug Putzstellen hat, muss sie betteln gehen.

Sadar Bibi hat einen Traum: ihre Kinder sollen zur Schule gehen – wenigstens die beiden Jungen. Das tun sie auch. Nach der Schule arbeiten beide Söhne, der ältere verkauft Wasser, der jüngere Plastiktüten. Alle drei Einkünfte reichen für trockenes Brot.

Ich habe diese Frau in den Ruinen der Altstadt von Kabul getroffen. Die Familie hat kein Dach über dem Kopf, sie übernachten in den Ruinen.

Die eine Tochter kümmert sich um die kranke Oma, bringt sie an die Sonne und am Abend zurück in die Ruine.

Wenn Sadar Bibi abends vom Betteln oder ihrer Putzarbeit zurückkommt, wird gegessen.

Sadar Bibi hat uns erzählt, dass sie nur einmal täglich etwas essen können. Sie hat die größte Sorge um ihre Kinder und deren Zukunft – sie hat niemanden, der ihr hilft.

Freundliche Grüße, Schaima

Frau Schah Bobo

Frau Schah Bobo

Frau Schah Bobo ist 65 Jahre alt, stammt Logar und wohnt in Karte-nau. Sie selber hat keine Kinder, aber zwei Töchter aus der zweiten Ehe ihres Mannes. Die beiden Stieftöchter leben bei ihr. Ihr Mann verstarb vor zehn, die 2. Frau ihres Mannes vor zwei Jahren. So ist sie jetzt allein verantwortlich für die beiden Mädchen.

Schah Bobo bezahlt keine Miete, weil die beiden Mädchen für die Hausbesitzer kochen, waschen und den Haushalt führen.

Frau Schah Bobo ist krank und kann nicht arbeiten. Sie ist mutterseelenallein, hat keine Verwandten, weder von Seiten ihres Mannes, noch von ihrer Seite.

Da es in ihrer Nähe keinen Mann gibt, ist sie völlig hilflos.

Die beiden Mädchen sind noch zu jung, um außerhalb des Hauses arbeiten zu können.

Gott möge die belohnen, die sich bereit finden, Frau Schah Bobo zu helfen.

Frau Schakila

Frau Schakila

"Vor 21 Jahren habe ich, dem Wunsch meiner Eltern folgend, einen 13 Jahre älteren Mann geheiratet. Mein erstes Kind war ein Mädchen, das zweite ebenso. In der Hoffnung, einen Sohn zu gebären, der uns im Alter versorgen würde, haben wir noch sieben Mädchen bekommen.

Seit einiger Zeit ist mein Mann so schwer krank, dass er das Zelt nicht mehr verlassen kann und ich allein muss die ganze Last tragen. Ich bin gezwungen alle Probleme - auch die außerhalb des Hauses - zu meistern. Das ist hier sehr schwer - wir sind ja in Afghanistan.

Vor allem drücken die finanziellen Probleme und die Gedanken an die Zukunft meiner Töchter mich nieder. Darunter breche ich zusammen. Ratlos bete ich zu Gott und hoffe, dass mir irgendjemand hilft.

Hier bei uns habe ich alles probiert. Es gibt keine Arbeit und keine Hilfe für mich. Ich habe kein Heim, keine Arbeit und keine Hoffnung, dass mein Mann wieder gesund wird. Das Leben drückt mich sehr - ich weiß nicht, was ich machen soll. Schakila"

Frau Scharifa

Frau Scharifa

Scharifa ist so zwischen 45 und 50 und lebt im Vorort von Kabul, in Dschardehie. Ihr Mann ist den Anhängern von Hekmatyar zum Opfer gefallen – das war vor 16 Jahren.

Danach musste sie einen anderen Mann heiraten, der schon zwei Frauen hatte. Ihr Vater hatte Schulden bei dem Mann und hat sie regelrecht als Tauschobjekt für seine Schulden an diesen Mann verkauft.

Scharifa und ihre Mutter waren von Anfang an gegen diesen Tausch, diese Heirat. In der Ehe mit diesem Mann bekam Scharifa keine Kinder - der Mann war schon ziemlich alt.

Nach dem Tod ihres Mannes, versuchte sie, mit ihren Stiefkindern zu leben. Das ging jedoch schief.

Seit einiger Zeit lebt diese arme Frau, die nie in ihrem Leben so etwas wie Glück gespürt hat, allein und ist auf die Hilfe von fremden Leuten angewiesen.

Seid herzliche gegrüßt, Eure Schaima

Frau Gulsum

Frau Gulsum

Gulsum hat 5 Kinder. Ihr Mann verschwand eines Tages spurlos. Sie lebt momentan mit ihren 5 Kindern bei ihrem Bruder, der ebenfalls Kinder hat.

Alle zusammen leben in einem einzigen Zimmer.

Gulsum hat im NAZO-Zentrum, als sie uns um Hilfe bat, eigentlich nur geschwiegen. Sie konnte nicht mehr erzählen, sondern nur weinen.

Wer Afghanistan ein wenig kennt, kann sich vorstellen, wie es in diesem einen Zimmer täglich (und vor allem nachts) zugeht.

Auch für Gulsum bitten wir, dass sich ein Mensch finden möge, der ihr Elend mit einem kleinen monatlichen Betrag ein wenig mildert.

Herzlichen Dank im Voraus, Schaima 

Frau Rahima III

Frau Rahima III

Rahima hat 5 Kinder. Ihr Mann hat zweimal geheiratet und ist jetzt drogenabhängig. Ihr Mann ist meistens bei der anderen Frau. Wenn er zu Rahima kommt, schlägt er sie und verlangt Geld. Um sich von diesem Mann (und den Zuständen) selbständig zu befreien, lernt Rahima bei uns im NAZO-Zentrum Lederverarbeitung. Aber mit der Ausbildungsunterstützung kann sie ihre Kinder nur unzureichend ernähren. Wenn jemand sie unterstützen würde, wären wir sehr dankbar. Dann hätten wenigsten die Kinder genug zu essen. Sie sind immer hungrig und das geht uns alles sehr zu Herzen. Schaima 

Frau Ferba

Frau Ferba

Ferba ist 28 Jahre alt. Ihr Mann kam vor 2 Jahren bei einem Attentat zu Tode. Sie hat 2 Töchter. Ferba wird bei uns in der Schmuckabteilung ausgebildet. Aber die Ausbildungsunterstützung reicht gerade für die Miete. Vom täglichen Mittagessen isst Ferba so gut wie nichts, sie nimmt es nach Unterrichtsschluss mit nach Hause. So haben auch ihre zwei Töchter ein klein wenig zu essen. Wenn jemand Ferba und ihren Kindern helfen würden – könnten sie und ihre Kinder sich wenigsten einmal täglich satt essen. Ich hoffe sehr für Ferba und grüße Euch alle herzlich, Schaima 

Frau Sediqa

Frau Sediqa

Frau Sediqa ist 65 Jahre alt und hat zwei Mädchen und einen Jungen. Sie wurde sehr jung Witwe und musste ihren Schwager heiraten. Von diesem Mann bekam sie den Jungen. Auch der Mann hatte Sediqa nur gezwungenermaßen geheiratet und lehnt den Sohn vollkommen ab, zumal er schon viele andere Söhne hatte. Die Tortur für Sediqa begann: Ihr Ehemann schlug sie täglich und drohte ihr immer wieder, sie zu töten. Als ihre Töchter ein wenig herangewachsen waren, hat ihr neuer Ehemann beide Mädchen gleichzeitig verkauft – und mit diesem Geld eine neue Frau geheiratet. Sediqa wurde aus dem Haus gejagt. Seitdem arbeitet sie als Tagelöhnerin auf den Feldern. Jetzt ist sie alt und krank - und braucht dringende jemanden, der ihr hilft. Wir hoffen, dass sie bald einen Paten, eine Patin findet, damit sie es in Zukunft etwas leichter hat. Ich grüße Euch alle in der Hoffnung, dass Sediqa bald geholfen wird, Schaima

Herzlichen Dank! Wir danken an dieser Stelle all denen sehr herzlich, die hilfsbedürftige Frauen und deren Kinder unterstützen. Bisher können wir - dank Ihrer Patenschaften - schon 29 Familien unter die Arme greifen.

Najeela (links) schreibt einen Brief, den ihr die hilfsbedürftige Frau diktiert. Er ist für ihre Patin in Deutschland bestimmt.

Mina sagt zur Korruption:

„In unserem Land dreht sich alles nur ums Geld. Es gibt nur ein Ziel: Geld! Bei den ganz großen Korruptionsfällen sind immer wieder Ausländer beteiligt. Sie halten die Fäden in der Hand. Sie haben sich mit den afghanischen Machthabern geeinigt. Anstatt für Afghanistan ordentliche Arbeit zu leisten, geht es meist um Veruntreuung von Geldern und Anliegen, die nicht zum Wohle Afghanistans sind. An der Korruption sind Afghanen und Ausländer beteiligt. Ein Mensch kann vielleicht die Hälfte des Tellers essen, aber wenn sie zu zweit sind, dann essen sie den ganzen Teller."