Nazo

Dokumentarfilme

Afghanistan Zyklus von Elke Jonigkeit

Die Filme

von König Amanullah zu Facebook /2012, 82 Min, DVD, Download bei ALLSTAR Media

Überleben in Kabul - eine Stadt und ihre Frauen / 2010, 45 Min, DVD, Download bei ALLSTAR Media

Vom Aufbau des NAZO-Zentrums - ein Brief aus Afghanistan 2007, DVcam, 23 Min. (DVD)

Die Frauen von Kabul - Sterne am verbrannten Himmel Dokumentarfilm , 2003, 55 min. (DVD), Download bei ALLSTAR Media

Tschadari & Buz Kaschi - Afghanische Frauen heute, 1989, 99 min.  (DVD), Download ALLSTR Media

Frauen mit nie gehörten Namen, 1987-89, 16 mm, 30 Minuten. (DVD: 23,- €)

Mein Vater ist ein Märtyrer, 1987-89, 16 mm, 30 min. (DVD), Dwnload ALLSTR Media

Afghanische Kinder träumen vom Frieden- Ein Bericht aus Kabul,  1987- 1989, 16 mm, 30 min.  (DVD: 23,- €)

Die Filme eignen sich gut für Veranstaltungen. Elke Jonigkeit ist auch gerne bereit, nach der Filmvorführung mit dem Publikum zu diskutieren, oder vorher einen Vortrag zu halten, bzw. ein Seminar durchzuführen.

Alle Filme werden ausführlich auf der Webseite www.circe-film.de vorgestellt.

Eine besondere Bereicherung dieser Veranstaltungen ist immer der Verkauf der schönen Schmuckstücke, Textilien und Lederwaren aus den afghanischen NAZO-Werkstätten.

Bei Drehabeiten, Kabul Zentrum, Schah de Schamschera

Elke Jonigkeit:

„1985 begann ich Filme in Pakistan zu drehen, um in den dortigen afghanischen Flüchtlingslagern die Situation der Frauen und Kinder zu dokumentieren. Damals wohnte ich Jahr für Jahr im Haus des Islamistenführers Hekmatyar. Ich lernte nicht nur ihn, seine Mitstreiter und die Frauen in seinem Umfeld gut kennen, sondern erhielt auch intensive Einblicke in die fundamentalistische Denkweise meiner Gastgeber.
Um nicht einseitig aus ihrer Sicht zu berichten, machte ich mich 1987 erstmalig auf ins damals noch sowjetisch besetzte Afghanistan. In Kabul lernte ich Frauen kennen, mit denen ich bis heute befreundet bin. Sie sind die Protagonistinnen meiner Afghanistan-Filme und waren die Gründerinnen des HILFE zur SELBSTHILFE Projektes NAZO in Afghanistan.“

Biografie

Biografie

Elke Jonigkeit studierte zunächst in Braunschweig an der Hochschule für Bildende Künste, bevor sie 1968 an die Kunstakademie in Düsseldorf wechselte, wo sie Grafik und Malerei sowie Kunstpädagogik und Kunstgeschichte studierte.
Nach dem Staatsexamen unterrichtete Elke Jonigkeit von 1970 bis 1980 am Düsseldorfer Aufbaugymnasium als Kunsterzieherin und beteiligte sich in dieser Zeit an Kunstausstellungen im In- und Ausland.
1979 gründete sie ihre Firma Circe-Film GmbH, verlässt daraufhin den Schuldienst, gibt ihren Beamtenstatus ab und arbeitet seit 1980 als freie Filmemacherin und Künstlerin, gleichzeitig als Geschäftsführerin ihrer Firma.
1979/80 dreht Elke Jonigkeit den Film "...dann brauch ich Gewalt" eine Dokumentation über den sexuellen Missbrauch von Kindern - ein Thema, das damals noch völlig unbekannt war. Der Film wird in der Fachwelt zwar gelobt und von der Landeszentrale für politische Bildung angekauft, die breite Öffentlichkeit ist jedoch noch nicht bereit, sich mit diesem Tabu-Thema auseinander zu setzen - erst mehr als 10 Jahre später beginnt eine solche Diskussion.
Mit dem Thema 'Frauen und Kinder als Opfer von Gewalt' beschäftigt sie sich auch im zeitgeschichtlichen Kontext.
Der Film "Die Kinder von Himmlerstadt" (1983/84) der das unfassbare Verbrechen der Nazis an vierzigtausend polnischen Kindern thematisiert, erhält auf zehn internationalen Festivals neun Preise.

1986 beginnt sie in Pakistan und Afghanistan mit ihrem 'Afghanistan-Projekt', das aus acht Fernsehdokumentationen, zwei abendfüllenden Dokumentarfilmen und einer Ausstellung zum Thema "Frauen in Afghanistan" besteht.
1989 ist diese Arbeit beendet und Elke Jonigkeit entdeckt ein ganz neues Thema für sich: die afrikanischen Religionen auf Kuba. 1994/95 wird ihr Dokumentarfilm "Aché - die afrikanische Seele Kubas" auf drei internationalen Filmfestivals vorgestellt und erstaunt das Publikum.

Neben diesen Filmen entstehen umfangreiche Arbeiten für das Fernsehen, meist in Zusammenarbeit mit ihrem Mann Hartmut Kaminski.(Siehe Filmografie)

Im Mai 2002 gründen die Frauen aus ihrem Film "Die Frauen von Kabul – Sterne am verbrannten Himmel" in Kabul den Verein "NAZO – Cooperation of Afghan Women". Er verfolgt das Ziel, den Witwen in Afghanistan eine Berufsausbildung zu ermöglichen, damit sie und ihre Kinder ein selbständiges Leben führen können.
Elke Jonigkeit gründet im Januar 2003 in Deutschland den Verein "NAZO Deutschland – Hilfe für afghanische Frauen", der die Arbeit des Kabuler Schwestervereins unterstützt. 
Am 20. März 2004 wird das NAZO-Ausbildungszentrum in Kabul eröffnet und nimmt seine Arbeit auf.

Elke Jonigkeit organisiert seit 2002 Veranstaltungen zum Thema "Frauen in Afghanistan" wie z.B. Filmvorführungen, Diskussionen, Vorträge, Versteigerungen, Benefizveranstaltungen mit Musik, Tanz und Gesang; Modenschauen, Festessen und anderes mehr.
Der Erlös dieser Aktivitäten kommt der Aufbauarbeit des Vereins NAZO-Afghanistan in Afghanistan zu Gute.

Heute lebt Elke Jonigkeit in Lohmar, in der Nähe von Köln P.S.

Auf der CD-Rom "Ein köstlicher Blick – Streifzüge durch die Felder der Kunst" finden Sie unter Film ein ausführliches Porträt über die Arbeit Elke Jonigkeits und ihren Werdegang.
www.circe-film.de /// info@circe-film.de /// www.nazo-support.org /// info@nazo-support.org

Filmografie

Filmografie

Filmografie

  • 1986 – 2012 Afghanistan-Zyklus, bestehend aus:
  • 1985: Geflüchtet, Gefoltert, Vergewaltigt ( 30 Min.)
  • 1986: Frauen mit nie gehörten Namen (Intern. Festival in Creteil, Frankreich, 30Min.)
  • 1987: Mein Vater war ein Märtyrer (30 Min.) 1988: Afghanische Kinder träumen vom Frieden (30')
  • 1989: Tschadari & Buz Kaschi - Afghanische Frauen heute (99 min) / Berlinale1989/ “Wertvoll” / Ausstellung: „Blick hinter den Schleier“ in vielen Städten (1989 – heute)
  • 2002: Die Frauen von Kabul – Sterne am verbrannten Himmel (60 Min. Hessischer Staatspreis Elisabeth-Selbert-Preis 2003)
  • 2007: Vom Aufbau des NAZO-Zentrums – ein Brief aus Afghanistan (22 Min.)
  • 2011: Überleben in Kabul – eine Stadt und ihre Frauen (45 Min.)
  • 2012: von König Amanullah zu Facebook (82 Min.)

Weitere Filme in Zusammenarbeit mit Hartmut Kaminski (Auswahl)

  • 1979 Der gerechte Krieg 1525 (Kostüme / Bundesfilmpreis; Prädikat: Besonders Wertvoll)
  • 1979 ... dann brauch ich Gewalt (30’)
  • 1980 Tag um Tag - Nacht um Nacht (30’)
  • 1982 Stumme Schreie (Besonders Wertvoll / 30’) /
  • Niemand denkt an mich und weiß von mir (Deutscher Beitrag der ARD für das Intern. Fernsehfestival in Dublin. / 45’) /
  • Ausstellung: Stumme Schreie in 20 deutschsprachigen Großstädten (1982-1984)
  • 1983 Die Kinder von Himmlerstadt (Besonders Wertvoll / Fipresci-Preis und weitere 11 Auszeichnungen auf Intern. Filmfestivals / 30’).
  • 1984-88 Zu Hause - was ist das eigentlich? (45’) Wendepunkte (45‘)
  • 1990/91 Im Tal der Kalash (45’) /
  • Ein Winterfest im Hindukusch ( 45’)
  • Steh auf, es ist Krieg 6-teilige Fernsehserie á 45’
  • Die sowjetische Geschichte vom Zar bis Gorbatschow (3 x 15’)
  • 1992/93 STALIN 4 - teilige Fernsehserie (4 x 60’ und 4 x 45’ )
  • 1994/95 Der Mann, der sich Lenin nannte (45’ )
  • ACHÉ - die afrikanische Seele Kubas/ (85’) Intern. Festival de Cine, Figueira da Foz,Portugal / Inter. Festival des Lateinamerikanischen Films, Havanna, Dez.
  • 1995 / Inter.Festival in San Juan / Puerto Rico Okt. 1995
  • 1996 Der gescheiterte Blitzkrieg - Moskau Winter 1941 (45’)
  • 1997/98 DER ROTE OKTOBER - Die GROßEN und die kleinen Lügen (60’)
  • 1999 Liebe im Vernichtungskrieg – die Frauen im Osten und die dt. Besatzungssoldaten (60’) 2000/2001 CD-ROM: Ein köstlicher Blick - virtuelle Streifzüge durch die Felder der Kunst