Nazo

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Wazima repariert auch Nähmaschinen,

die die Frauen des Dorfes zu ihr in den Laden oder die Werkstatt bringen.

Eine kaputte Nähmaschine wird gebracht.

Im Schneidersalon

Im Laden Negina Saloon - Wazima zeigt Stoffe.

Wazima schreib am 02.12.2017:

"Verantwortlich für das Schneider-Studio und Geschäft im Dorf Kamari in der Provinz Kabul bin ich, Wazima.
Wir haben momentan 4 Schneiderinnen, die die Kleider nähen und ich habe noch 12 Lehrlinge, die ich jeden Tag unterrichte. 10 dieser Studentinnen zahlen monatlich 200 AFN Gebühren und 2 davon sind zu arm – deswegen unterrichte ich sie kostenlos.

Außerdem repariere ich auch die Hand-Nähmaschinen von den Frauen, die in diesem Dorf leben.

Jedes Mitglied unseres Studios verdient etwa 2-3 Tausend AFN im Monat. (Zwischen 25 € und 38 € - Anmerkung der Übersetzerin)

Von dem Geld, welches Sie mir 2017 als Anerkennung für meine Arbeit schickten, konnte ich eine große elektronische Overlock-Maschine kaufen. Das Geld reichte auch noch für einige Stoffe und andere notwendigen Kosmetika für den Laden.

Nun planen wir sogar einen Schönheitssalon zu eröffnen. Wir hoffen damit unser Einkommen erhöhen zu können.

Die Leute im Dorf sagen, ich sei berühmt geworden – weil sich herumgesprochen hat, dass ich eine gute Schneiderin bin bei der die Schülerinnen viel lernen können. So habe ich jetzt Schülerinnen auch aus entfernt liegenden Dörfern.
Von meinen 3 Schneiderinnen sind zwei noch sehr jung – die dritte Ist 20 Jahre alt. Sie wurde mit 18 Jahren an einen Mann verheiratet. Leider wurde er drogenabhängig und schlug seine Frau sehr häufig. Gott sei Dank hat ihr Vater sie und ihre 18 Monate alte Tochter wieder bei sich zu Hause aufgenommen.

Wir alle sind Ihnen sehr dankbar. Sie haben uns den Weg geebnet, dass wir einen Beruf erlernen konnten und jetzt Geld verdienen können. H

erzliche Grüße, Wazima aus Kamari. 10.12.2017