Nazo

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Die Schülerinnen

Die Frauen und Mädchen stammen aus armen Familien, die in den zurückliegenden 30 Kriegs- Bürgerkriegs- und Talibanjahren keine Chance hatten, zur Schule zu gehen, geschweige denn eine Berufsausbildung zu machen. (Noch heute sind ca. 90 % der Frauen über 14 Jahre Analphabetinnen!) Viele von ihnen sind Rückkehrer aus Pakistan, bzw. dem Iran, die nicht in ihre Dörfer zurückgehen möchten (bzw. können), weil ganze Landstriche im Laufe ihres 20 – 30 Jahre währenden Exils die Besitzer gewechselt haben oder gefährliche Minen die Region noch immer unbewohnbar machen. Da gerade junge Mädchen und Frauen als „lästige Esser“ gelten, werden sie in der Regel sehr früh verheiratet. Wenn sie zu Hause nicht täglich an den Mahlzeiten teilnehmen, sie für ihre Ausbildung sogar eine Ausbildungsbeihilfe bekommen und einen gesellschaftlich akzeptierten Beruf erlernen können, entfällt der Grund zur Frühverheiratung.

Obligatorische Weiterbildungskurse:

Gesundheits- und Familienplanung; Rechtsberatung; Verkaufstraining; Alphabetisierung.

Analphabetinnen können jeden Tag vor Unterrichtsbeginn 1 Stunde lang Lesen und Schreiben lernen. 

 


Die Analphabeten Quote ist eine der höchsten der Welt, bei Frauen soll sie auch heute noch bei ca. 90% liegen, bei Männern um die 80%.
(Quelle Wikipedia, Aug. 2013)

Andere Quellen sprechen von nur 8% der Frauen, die lesen und schreiben können.
(Quelle: Welt in Zahlen, 2013).