Nazo

Armut und Patenschaften

Patenschaften

Hilfsbedürftige im Hof des NAZO-Zentrums in Kart-e-nau.

Einmal im Monat kommen die hilfsbedürftigen Frauen, die in Deutschland eine Patin oder einen Paten gefunden haben, um sich ihre Unterstützung abzuholen. Im Winter können viele Frauen nicht kommen, weil ihre Dörfer völlig eingeschneit sind. Dann macht sich Najeela auf den Weg und bringt ihnen ihr Geld nach Hause, ebenfalls, wenn jemand zu alt oder krank ist.

Mit einer Beihilfe von 30 € pro Monat kann eine hilfsbedürftige Frau sich und ihre Kinder ernähren.

Aber jeder Betrag, den Sie spenden können - auch wenn er unter 30,00 € liegt - hilft den armen Frauen, ihren Alltag zu verbessern.

Deswegen: zögern Sie nicht, werden Sie Pate einer hilfbedürftigen Frau.

Wir möchten Ihnen hier einige Frauen persönlich vorstellen, die ein besonders schweres Schicksal zu tragen haben - und noch keine Patenschaften gefunden haben. Oft sind es Bekannte von "unseren" NAZO-Schülerinnen, oder man kennt sich aus der Nachbarschaft. Wir bitten SIE, zu überlegen, inwieweit Sie eine der Frauen unterstützen können. Bitte wenden Sie sich an uns, um weitere Einzelheiten zu erfahren. (Kontakt)

Schaima sagt:
„Gott möge die Güte derjenigen, die bedürftigen Menschen helfen, vielfach belohnen. Wir von NAZO-Kabul sind sehr glücklich, wenn wir Ihre Hilfe weitergeben können. Herzliche Grüße, Schaima“

Herzlichen Dank! Wir danken an dieser Stelle all denen sehr herzlich, die hilfsbedürftige Frauen und deren Kinder unterstützen. Bisher können wir - dank Ihrer Patenschaften - schon 30 Familien unter die Arme greifen.

Najeela (links) schreibt einen Brief, den ihr die hilfsbedürftige Frau diktiert. Er ist für ihre Patin in Deutschland bestimmt.

Mina sagt zur Korruption:

„In unserem Land dreht sich alles nur ums Geld. Es gibt nur ein Ziel: Geld! Bei den ganz großen Korruptionsfällen sind immer wieder Ausländer beteiligt. Sie halten die Fäden in der Hand. Sie haben sich mit den afghanischen Machthabern geeinigt. Anstatt für Afghanistan ordentliche Arbeit zu leisten, geht es meist um Veruntreuung von Geldern und Anliegen, die nicht zum Wohle Afghanistans sind. An der Korruption sind Afghanen und Ausländer beteiligt. Ein Mensch kann vielleicht die Hälfte des Tellers essen, aber wenn sie zu zweit sind, dann essen sie den ganzen Teller."