Die 46-jährige Salima ist, wie so viele afghanische Frauen, mit einem ihrer männlichen Verwandten verheiratet. 18 Ehejahre brachten vier Kinder hervor und waren von Anfang an von großer Armut gekennzeichnet. Ihr ältester Sohn Amrullah musste früh Verantwortung übernehmen, seine Ausbildung abbrechen und verdient seitdem mit Hilfsjobs das Haupteinkommen der Familie.
Die 18 Jahre alte Nasima musste ihre Schulbildung aus anderen Gründen frühzeitig beenden, da Mädchen ab einem bestimmten Alter der Schulbesuch untersagt ist. Lediglich die jüngeren Geschwister, der 13-jährige Khairullah und die 12-jährige Basmina, gehen aktuell zur Schule.
Während Amrullah tagsüber mit einem afghanischen Handkarren, „Yarqan“ genannt, unterwegs ist und sich als Tagelöhner durchschlägt, sammelt Salimas Ehemann Plastik und Müll, um die Wertstoffe an wohlhabendere Afghanen zu verkaufen.
Salima leidet an einer arteriellen Erkrankung der Beine und kann dadurch nicht stehen. Selbst beim Toilettengang benötigt sie Hilfe. Die afghanischen Ärzte haben ihr nahegelegt, sich medizinische Hilfe im Ausland zu suchen, da eine Behandlung in Afghanistan selbst nicht durchführbar sei. Eine derartige Behandlung ist aber für Salimas Familie, deren Einkommen kaum für das tägliche Brot reicht, nicht bezahlbar.
Mit Tränen in den Augen sagt Frau Salima: „Mein Wunsch ist es, wieder auf eigenen Beinen stehen zu können, damit ich nicht nur anderen nicht mehr zur Last falle, sondern auch meinen Kindern helfen kann. Wenn ich behandelt werde, kann ich vielleicht das Leid meiner Familie etwas lindern.“ Die wirtschaftliche Lage der Familie ist so prekär, dass sie in diesem Winter nicht einmal genug Brennstoff zum Heizen ihres Hauses beschaffen konnte. Sie leiden unter Mangel an Lebensmitteln und den grundlegendsten Lebensnotwendigkeiten und leben unter extrem schwierigen Bedingungen.
Daher suchen wir dringend Paten zur Unterstützung der Familie.