Nazo

Projektabschluss 31.03.2020

Die Als-Frauen haben jetzt schon eine langjährige Erfahrung in der Durchführung der bewilligten Projekte. Das bedeutet, dass das vorliegende Projekt so durchgeführt wurde, wie es im Antrag beschrieben wurde.
Die Schülerinnen und Angestellte kamen aus ganz Kabul.
Für diejenigen, die nicht zu Fuß kommen konnten, wurde ein Fahrdienst eingerichtet: Jeden Morgen um 6:30 Uhr beginnt der Fahrer seine Rundfahrt von ca. 15 km und holt die Frauen (Schülerinnen und Angestellte) an ihren Wohnorten ab. Nach Unterrichtsende ( 16:30 Uhr) bringt er sie in umgekehrter Reihenfolge wieder nach Hause.

Insgesamt wurden 70 Frauen zu Teppichherstellerinnen ausgebildet, 12 Personen waren angestellt und 5 Kursleiter wurden für die drei Weiterbildungs/Beratungskurse (Alphanbetisierung; Verkaufstrainung und Rechtsberatung) verpflichtet.
Die Ausbildung schlossen 70 Frauen mit einer Prüfung ab und erhielten ein staatlich anerkanntes Zeugnis, das vom afghanischen Frauenministerium abgestempelt wurde.

Web- und Knüpfstühle für alle examinierten Schülerinnen

Nach Beendigung der 2. Ausbildungsrunde wollten nahezu alle Frauen in der Werkstatt bleiben, was natürlich nicht möglich war.
Es entstand die Idee der Kleingruppen: Die Frauen, die nah beieinander wohnen, schlossen sich zu Kleingruppen (zwischen 2 und 4 Personen) zusammenschließen, um nach Ende ihrer Ausbildung zu Hause ihren Beruf ausüben zu können. Also wurden im Juni 2018 auch für diese Kleingruppen Web-und Knüpfstühle gekauft. Jeweils eine Gruppe erhiehlt einen Knüpf- und Webstuhl für ihre Arbeit zu Hause, ebenso Material und die notwendigen Gerätschaften, die für die Herstellung eines Teppichs benötigt sind.

So ausgerüstet arbeiten nach Projektende alle 70 Frauen entweder in der Teppichwerkstatt oder in einer Kleingruppe zu Hause.