Die 22-jährige Sheba stammt aus Ahmad Shah Baba Mena und leidet wie alle afghanischen Frauen und Mädchen unter dem strengen Regime, das Frauen keine Bildungs- und Entwicklungsperspektiven bietet. Sie wurde in eine arme Familie geboren, ihr Vater ist krank, ihre beiden Brüder noch minderjährig. Nur ihre Mutter kann mit kleinen Aushilfstätigkeiten, wie Waschen und Putzen in Nachbarhäusern, die Familie über Wasser halten. Sie wohnen zur Miete in einem kleinen, baufälligen Haus.
Sheba hatte vor dem Sturz der Regierung die Schule abgeschlossen. Mit Hilfe ihrer Verwandten hat sie Englisch gelernt und möchte ihre Ausbildung an einem renommierten Zentrum in Kabul fortsetzen. Für den Ausbildungskurs wäre eine monatliche Unterstützung von 50 € erforderlich. Leider kann sie unter dem derzeitigen Regime nichts mit diesen Fähigkeiten anfangen, aber es besteht Hoffnung, dass sich eines Tages etwas ändern wird, und Sheba möchte bereit sein, einen Beitrag zu leisten.